Der
Großbrand einer Lagerhalle in Emmerich, der stundenlang eine große schwarze Rauchsäule produzierte, die kilometerweit zu sehen war, versachte einen Schaden von über 1,6 Millionen Euro. Nun wurde sogar noch bekannt, dass eine
größere Katastrophe vom Fahrdienstleiter des Emmericher Bahnhofes verhindert wurde, der direkt nach dem Ausbruchs des Feuers mehrere Kesselwaggons mit hochexplosivem Gas, die zu diesem zum Zeitpunkt noch direkt in der Nähe der Halle standen, wegziehen ließ. Doch eine entscheidene Frage ist dabei noch zu klären, denn viele wissen darüber nicht bescheid: Was ist eigentlich Baumharz?
Baumharz ist ein Naturprodukt, dass zum Glück wenig Schadstoffe enthält. Hier ein Auszug aus der
Wikipedia:
Naturharz ist eine Sammelbezeichnung für von Pflanzen abgesonderte zähe Flüssigkeit. Es basiert meist auf Ausscheidungen (Exsudaten) bestimmter Pflanzen, in der Regel Bäume, das nach Verletzung als meist klebrige Masse austritt, um die Wunde zu verschliessen.
Die systematische Gewinnung von Baumharz geschieht in so genannten Pechereien. Dabei werden künstliche Verletzungen durch Anritzen der Rinde herbeigeführt und der austretende Harz wird in einem Behälter gesammelt. Verwendete Bäume sind unter anderem Kiefer oder Kautschukbaum.
Heute werden Naturharz, vor allem in der Industrie, weitestgehend durch Kunstharze ersetzt, die zu den Kunststoffen zählen.
Um die Fakten mal zusammenzufassen: Einige Arbeitsplätze in Emmerich hängen also alleine davon ab, dass ein Naturprodukt, welches aus China importiert wird und inzwischen fast überall schon von Kunstharzen, die künstlich von chemischen Unternehmen lokal hergestellt werden, ersetzt wurde, umgeschlagen und gelagert wird. Ein Beweis mehr, dass Emmerich die Zukunft verpasst hat. Also war der Vorfall gleich doppelte Negativwerbung für Emmerich, auch wenn sich einige Emmericher angeblich freuten, dass ihre Stadt mal in den Lokalnachrichten genannt wurde.