Der
Emmy, einer der bedeutendsten Fernsehpreise der USA, wurde
nun wieder verliehen. Besonders
"24", die Drama-Serie, die genau 24 Stunden repräsentiert, schnitt besonders erfolgreich mit drei Preisen (Dramaserie, Hauptdarsteller in der Dramaserie und Regie für eine Dramaserie) ab.
Wie schon bei der letzten Oscar-Verleihung wurden auch diesmal Gewinner, die nach wenigen Dankessätzen nicht die Bühne verließen, mit Musik übertönt. Beim Oscar gab man ihnen jedoch noch mehr Zeit sich zu bedanken.
Außerdem führte ihnen der Moderator Conan O'Brien einen Mann in einer Kabine vor und erläuterte dazu, der Herr habe noch genau Sauerstoff für die Dauer der Sendung: Werde aber nur um eine Minute überzogen, müsse er ersticken.
Außerdem ermahnte O'Brien alle Preisträger, sich die üblichen Dankesworte an ihre Eltern zu sparen. Man nehme ihnen sowieso nicht ab, dass sie eine glückliche Kindheit verlebt hätten - denn dann wären sie jetzt nicht im Show-Business.
Lange Dankesreden gelten als Quotenkiller bei den zahlreichen Preisgalas im US-Fernsehen.
O'Brien ist bekannt für seinen Humor in seiner Late-Night-Show. Die Comedy-Moderationen sind immer wieder die Highlights in diesen Shows, ohne die sicherlich viel weniger zuschauen würden.
Der Sender ABC soll so verärgert darüber gewesen sein, dass zwei seiner erfolgreichsten Serien nicht nominiert wurden, dass er zeitgleich zu der Emmy-Gala auf NBC den Blockbuster "Fluch der Karibik" ins Programm hob.
Na, wer spielte denn da die beleidigte Leberwurst? :P