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Freitag, 07. Oktober 2011 | >>
Samsung Nexus Prime

Ich habe die Apple-Fans noch nie dafür ausgelacht, dass sie Geräte vorbestellen, die noch nicht präsentiert wurden. Wie jetzt beim iPhone 5 - welches dann nur ein iPhone 4S wurde. Ein bisschen Schadenfreude gibt es zwar schon, aber trotzdem werden sich genug Leute das iPhone 4S besorgen. Aber muss man dazu Schlange stehen, um unbedingt der Erste zu sein und das Gerät nicht erst morgen zu erhalten?
Ich lache aber vor allem deshalb nicht darüber, weil ich mich immer wieder selber dabei erwische, dass ich genauso reagiere: Ich würde das neueste Android-Phone, das noch nicht präsentierte Samsung Nexus Prime sofort kaufen. Liegt aber auch daran, dass ich mein gerade genau 18 Monate junges HTC Desire schon fast zu alt finde, trotz aktuellsten Versionen (2.3.4 dank CyanogenMod) und einem - dank vernünftiger Pflege - nahezu neuem Aussehen. Aber neben jedem Samsung Galaxy S, LG Optimus, HTC Sensation oder gar HTC Desire S/HD/Z sieht es leider auch alt aus.
Ein angeblich aktuelles Video vom Nexus Prime ist im Netz unterwegs, wird allerdings immer nach kurzer Zeit schon bei YouTube etc. gelöscht - nur knapp eineinhalb Minuten lang sieht es aber sehr realistisch und vielversprechend aus. Es zeit das Gerät bei der Verwendung von Android 4 - auch bekannt als Ice Cream Sandwich (ICS). Wenn es wirklich ohne Hardwaretasten auskommt, darf der Bildschirm auch 11 cm (4,65") im Durchmesser haben und das Gerät wird trotzdem handlich bleiben!
Genaueres werden wir ab Dienstag, dem 11. Oktober ab 20:30 LIVE via offiziellem Stream erfahren!

Siehe auch: Bilder von Android 4.0
 
 Nachtrag vom 07.10. um 20:45 
 
Na klasse, mittlerweile wurde die Veranstaltung rund um die Präsentation verschoben, weil am 11. wohl Steve Jobs beerdigt wird?!

Kai3k um 13:09:40 | Kategorie: Blogs
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<< | Sonntag, 18. September 2011 | >>
Verflixt und abgesetzt

Welche neuen US-Serien soll ich mir in diesem Jahr anschauen? Am besten wohl keine! Erst in der letzten Season wurden wieder drei Serien abgesetzt, bei denen ich gerne eine Fortsetzung gesehen hätte.

In jedem Jahr starten einige neue Serien im Programm der US-TV-Sender. Die Plätze, die frei werden, haben immer seltener etablierte Serien nach der 10. Staffel geräumt, sondern immer häufiger Serien, die anhand der Quoten einfach nicht funktioniert haben. Es reicht leider nicht mehr aus, wenn sich "nur" noch 2 Millionen Menschen für etwas interessieren.

Immer öfter, wenn ich mir eine Serie herauspicke, die ich interessant finden könnte und diese dann verfolge, wird diese recht schnell eingestellt. Ich muss wohl einen merkwürdigen TV-Geschmack haben und alle anderen etwas ganz anderes lieber gucken?

Auch wenn vier Staffeln für eine Serie im heutigen Maßstab schon durchschnittlich lang sind, wurde in meinen Augen Star Trek: Enterprise (4 Staffeln, 98 Folgen) viel zu früh abgesetzt. Andererseits hätte es dann vielleicht auch nicht so schnell einen neuen Film gegeben?!

Nur wenige Serien schaffen es auf eine zweistellige Anzahl an Staffeln - wie zum Beispiel Stargate. 214 Folgen sind beachtlich und außerordentlich verdient. Hätte eigentlich weiter gehen können - aber parallel gab es schon ein Spin-Off: Stargate Atlantis. Leider nur "halb" so erfolgreich und damit nach 5 Staffeln und genau 100 Folgen vorbei. Das zweite Spin-Off Stargate Universe (SGU) war nun ganz nach meinem Geschmack - weshalb es natürlich nach der 2. Staffel mit nur 40 Folgen abgesetzt wurde.

Dass das Ende bei SGU zwar kein Cliffhanger (offener Ausgang als Überleitung zur nächsten Folge/Staffel) ist aber trotzdem eine Fortsetzung jederzeit möglich macht, ist da kein Trost, da eine Serie in den seltensten Fällen noch nach einer längeren Unterbrechung fortgesetzt wird. Wenn ein Sender erst mal eine Absetzung einer Serie beschlossen hat, können selbst große Fan-Aktionen kaum noch etwas daran ändern. Selbst wenn, bringt die Weiterführung kein Erfolg, wie die Serie Jericho (2 Staffeln, 29 Folgen) zeigt, die nach der ersten Staffel mit 22 Folgen abgesetzt wurde, dann aber ein halbes Jahr später doch noch 7 Folgen für eine zweite Staffel bekam, die aber das Format quotentechnisch endgültig begraben hatten.

Fortsetzungen nach mehr als einem Jahr Pause bleiben wohl leider nur Serien wie Futurama vorbehalten, da die Charaktere hier kaum in anderen Projekten arbeiten ;) - und nicht altern und daher ihre Synchronsprecher (z.B. Marge Simpson) überleben.

Wenn also eigentlich alle wissen, dass beim Beschluss einer Absetzung sowieso keine spätere Fortsetzung möglich sein wird, warum wird versucht die Zuschauer dann mit einem Cliffhanger zu besänftigen um ihnen die falsche Hoffnung auf weitere Folgen zu geben und dann später, vielleicht erst ein Jahr später bei einer Recherche herausfinden zu lassen, dass da nichts mehr kommen wird?

Aktuellste Beispiele (welche ich natürlich gerne geguckt habe) sind da FlashForward (2009, 1 Staffel, 22 Folgen), V (die Besucher) (2009, 2 Staffeln, 22 Folgen), und The Event (2010, 1 Staffel, 22 Folgen) - wobei es hoffentlich nur Zufall ist, dass Serien abgesetzt werden, nach dem Pro7 sich die Rechte für die deutsche Ausstrahlung gesichert haben. Aber Pro7 ist eh wieder ein Kapitel für sich, die solche Serien dann entweder am Block (2-3 Folgen pro Abend), spät in der Nacht oder am Besten dann beim Schwestersender Kabel1 ausstrahlen.

Auch wenn ich Battlestar Galactica gesehen habe, kann ich nun jetzt froh sein, irgendwie noch nichts von Caprica (1 Staffel, 18 Folgen) gesehen zu haben.

Wer jetzt denkt, dass es an meinem Geschmack liegt und ich es nur auf Thriller/Drama, Science-Fiction oder "komplizierte" Serien abgesehen hatte, dass ich bei einem Friends Spin-Off von Joey (2 Staffel, 46 Folgen) mich eigentlich erfreut hatte. Zum Glück laufen da andere Sitcoms wesentlich erfolgreicher (How I Met Your Mother, The Big Bang Theory, usw.). Eli Stone (2 Staffeln, 26 Folgen) hielt leider auch nicht lange durch.

Aber auch neuen Serien sollten in diesem Jahr Chancen gegeben werden. Aber ich glaube ich schaue mir die ersten Staffeln erst dann an, wenn mindestens eine zweite Staffel angekündigt wurde.

Wenn ich rückblickend auf vergangene Serien schaue, kann ich wirklich froh sein, dass es LOST auf 6 Staffeln (121 Folgen) geschafft hat - wenn auch das Ende in die Kategorie "doof" fällt (immerhin kein Cliffhanger! ;).

Vielleicht sind wir auch einfach nur verwöhnt von wenigen guten Serien die uns viele Jahre begleiten und schauen neidisch auf Serien, für die wir nichts übrig haben, die einfach kein Ende finden wollen.


Kai3k um 16:52:06 | Kategorie: Blogs
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<< | Sonntag, 04. September 2011 | >>
Webseite als Android-App

Eine App zeichnet sich dadurch aus, dass Sie direkt von der Oberfläche aus mit einem ansprechenden Logo zu erkennen und zu starten ist. Sie hat dann ein eigenes Menü, eine entsprechende Oberfläche die sich vom System abhebt und läuft eigenständig ohne irgendwelche Abhängigkeiten.
Hat man nun eine Webseite, deren Inhalt und Funktionialität man sich gut auch als App vorstellen kann, muss man diese nicht gleich 1:1 als App umsetzen. Vielmehr gibt es da zwei Möglichkeiten:
Die einfachste Lösung ist die Erstellung einer Verknüpfung zu der Webseite - Vorteile sind klar: Minimaler Aufwand. Aber die Nachteile sind ebenfalls deutlich: Läuft nur im Standard-Browser, dort muss die Seite als Lesezeichen hinterlegt sein, Browser-Feeling (Adressleiste, Browser-Menü, etc.), Verknüfungslogo ist einheitlich und nicht das der Webseite.
Ein anderer Weg wäre eine kleine programmierte App, die im wesentlichen nur aus einem WebView besteht. Neben den üblichen Objekten zur Interaktion und Darstellung bei Android wie Buttons, Eingabefeldern und Bildern ist ein WebView ein definierter Bereich zur Anzeige einer Webseite.

Im Groben ist es ganz simpel, aus einem neuen Projekt eine Webseite-App zu erstellen*:
1. WebView einfügen
Zuerst wird in der main.xml nur ein WebView eingefügt (in der Palette unter "Composite"). Das reicht, mehr nicht.
2. Code erstellen
Das Projekt besteht anfangs aus nur einer Klasse, der Hauptaktivität die wie das Projekt heißt. In der onCreate-Methode wird nun die WebView angesprochen und mit der gewünschten URL gefüllt:
WebView wv = (WebView) findViewById(R.id.webView1);
wv.loadUrl("http://example.org");

3. Icon einfügen
Für ein eigenes App-Symbol sind in den drawable*-Verzeichnisen unter /res/ die Standard-Icons durch eigene zu ersetzen, die hierbei auch eine viel höhere Auflösung haben dürfen als die kleinen Favicons von Webseiten.
4. Rechte einstellen
Ein eigentlich banaler Punkt ist am Ende sehr wichtig: Die App muss das Recht haben das Internet zu benutzen. Klingt trivial, nutzt doch eigentlich jede App das Internet. Aber die gute Rechte-Politik bei Android erfordert trotzdem in der AndroidManifest.xml diese Zeile:
<uses-permission android:name="android.permission.INTERNET" />

*auf den kompletten Prozess der Erstellung eines Projektes mit ecplise, des Testens bis hin zum Installieren der APK auf einem Gerät bzw. das Veröffentlichem im Market gehe ich hier nicht ein, sondern stelle nur das Wichtigste zur WebView-App heraus.

Fortsetzung: Feintuning einer WebApp (folgt)

Kai3k um 19:02:50 | Kategorie: Blogs
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<< | Sonntag, 21. August 2011 | >>
Flugzeugbilder

http://wenktec.de/gallery/d/33878-4/air.jpg
Es gibt genug Portale, die komplette Galerien mit sehr guten Bildern von Flugzeugen enthalten (airliners.net, flugzeugbilder.de, etc.). Um dort ein Bild von sich unter zu bekommen, sind hohe Ansprüche zu erfüllen. Sind schon teilweise richtige Freaks dort aktiv, die mit teuren Foto-Ausrüstungen regelmäßig vor Ort von Besucherterassen am Flughafen ihre Fotos machen.
http://wenktec.de/gallery/d/33954-2/IMG_6614a.jpg
Flugzeuge generell sind für mich schon immer interessant. Wann auch immer es ging, habe ich Fotos von Ihnen gemacht, was aber wirklich selten war. Nach einem Umzug in ein Gebiet wo 15% aller Landeanflüge eines internationalen Flughafen stattfinden (anderen wäre das vielleicht noch zuviel) und einer Besuchertour eines Flughafen hatte ich mittlerweile aber mal genugen Bilder gesammelt, um diese auch mal zu veröffentlichen. Da die Kriterien von populären Flugzeugfotoseiten aber leider für mich nicht zu erreichen sind, lade ich sie in meine eigene Galerie hoch.
http://wenktec.de/gallery/d/34153-2/IMG_9100fr.jpg
Bisher habe ich sie in vier Kategorien unterteilt: "In der Luft" für recht Nahe Bilder vom Landeanflug etc. (z.B. 1. Bild oben), "Am Boden" für alle Bilder auf dem Rollfeld etc. (z.B. 2. Bild oben) und "Überflug" für Bilder mit größtem Objektiv (zur Zeit 250mm) und maximaler Auflösung (bis zu 10 MP), um auch mal den A380 z.B. auf dem Flug von Frankfurt nach San Francisco in 7800 Meter Höhe zu bekommen (3. Bild hier).
http://wenktec.de/gallery/d/34139-2/IMG_7322c.jpg
Oder auch mal "Nah dran" es bei einem direkten Überflug eine Veschwendung wäre, nicht einfach mal drauf zuhalten und das Ergebnis nicht zu verkleinern sondern stattdessen zuzuschneiden (letztes Beispielbild links).
Die meisten Flugzeuge konnte ich dank Flightradar24.com auch beschriften, manche sind aber auch oft vorhanden, weil sie einfach ein gutes Motiv sind (eine langsame Boing 747 von UPS zum Beispiel). Vielleicht geben bald eine ganz andere Sortierung oder Unteralben mehr Sinn?!
Ich wünsche jedem, der sich auch nur ein bisschen für Flugzeuge interessiert viel Spaß beim Anschauen!


Zur Galerie: Flugzeuge bei wenktec.de

Kai3k um 18:06:38 | Kategorie: Bilder
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<< | Donnerstag, 30. Juni 2011 | >>
Boozer+

Da kann man noch so eine gute Sache anbieten - wenn man keinen Weg hat es anderen zu zeigen, fällt es nicht auf und es nutzt keiner. Facebook verbreitet sich allein durch Mund-zu-Mund-Propaganda weil man sich gegenseitig einlädt. Oder hat schon mal jemand einen Werbebanner von Facebook oder TV-Werbung dazu gesehen?
Google setzt da nun wieder einen drauf, zeigt ein paar Videos und Texte zu einem neuen System was zu Facebook konkurrieren soll und bleibt erst einmal in einer geschlossenen Testphase. Die Web-Medien, die selbst noch gar nicht wirklich testen konnten, interpretieren die exklusiven Blogs und berichten überall von einem Google+ , dass es noch gar nicht gibt. Aber alle wollen es.
Für mich ist das nur eine weitere Seite, die Boozer überflüssiger macht, als es mittlerweile eh schon ist. Wie im Forum schon desöfteren geschrieben, haben sich die Mentalitäten der Webbenutzer geändert - man will wohl gar nicht mehr unter Nicknamen mit Unbekannten schreiben oder einfach anonym hinter einem Pseudonym bleiben sondern seinen realen Freundeskreis virtuell verwalten und pflegen.
Trotzdem wünsche ich Google+ alles Gute im Konkurrenzkampf gegen Facebook - da kann es nur Gewinner geben (außer die ganzen Blogs die nun nicht nur den "Gefällt mir"- und "Twitter me"- sondern auch den "+1"-Button einbinden müssten ;). Aber ähnliches hatte man früher auch über MySpace gesagt. Als ich noch "neu" war im Internet war ein Chat namens Kilahu in meinem Kreis populär - den gibt es jetzt auch nicht mehr. Irgendwo sind die Benutzer ja hin ... irgendwann wird ein System vielleicht langweilig?! Man darf gespannt sein was die Zukunft noch so alles bringt. Mit aktiven Benutzern die viele Ideen einbringen wäre vielleicht auch irgendwann ein Boozer+ entstanden, denn mit engagierten Benutzern hat jede Weiterentwicklung für mich sehr viel Spaß gemacht.


Kai3k um 19:25:21 | Kategorie: Boozer-chat.de
2 Kommentare
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