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Highway to Love

Gestern wurde der Termin der nächsten Loveparade im Ruhrgebiet bekannt gegeben: am 19. Juli verwandelt sich in Dortmund eine der meistbefahrenen Straßen Deutschlands in eine große Partymeile.
Die Bundesstraße 1, über die sonst täglich mehr als 100 000 Fahrzeuge fahren ist zwar keine Autobahn, wurde aber auch eigentlich zu vergleichbaren Zwecken noch nie gesperrt. Zwar geht es dort oft nicht vorwärts, was aber einfach nur daran liegt, dass dort sehr viel Verkehr herrscht.
Die Abschlusskundgebung findet dann vor den Dortmunder Messehallen statt. Wenn man die ganzen Parkplätze in der Umgebung als Partyfläche nimmt, wird doch Platz für viele hundert tausende sein!
Vor paar Monaten gab es noch Gerüchte, dass der Ring um dem Stadtkern die Floatstrecke werden soll, also einmal um Dortmund-City herum. Ob es eher ein Vorteil oder ein Nachteil sein wird, dass die Streckenun drei Kilometer vom Hauptbahnhof entfernt entlanggehen wird, wird sich wohl erst zeigen müssen!
Ich freue mich schon auf die Verkehrsnachrichten im Radio am 19. Juli: B1: Dortmund Ost bis Dortmund Westfalenhallen: 10 Kilometer, Zähfließender Verkehr und Personen auf der Fahrbahn.
Man sieht sich dann im Sommer auf dem Highway to Love! Ihr seid doch hoffentlich alle dabei?


Kai3k um 09:37:31 | Kategorie: Party
In einem Punkt muß ich dich leicht korrigieren, denn die B 1 ist ja eigentlich die A 40. Aber der Streckenabschnitt, der durch Dortmund führt, ist offiziell in der Tat eine Bundesstraße. Da aber der durch Dortmund führende Streckenabschnitt der B 1 vierspurig ist und derzeit auf sechs Spuren ausgebaut wird, hat die Bundesstraße tatsächlich die Größe einer Autobahn und ist nun wirklich nicht mit den einspurigen Bundesstraßen am Niederrhein oder Ostwestfalen zu vergleichen, die eigentlich eher den Status einer Landstraße haben müssten. Aber damit solls mit dem Straßenplanexkurs gewesen sein.^^

Der Platz vor den Messehallen und der Westfalenhalle inklusive dem Streckenabschnitt der B1, der in der Tat zum ersten Mal überhaupt wegen einer Musikveranstaltung gesperrt werden wird, müsste eigentlich ausreichend Platz bieten, nur frage ich mich, wo die Bühne stehen soll, so daß alle das Spektakel selbst aus der Ferne noch sehen können.

Es war kein Gerücht, denn usprünglich sollte der Zug sich entlang des Walls, also mitten in der Innenstadt bewegen. Nachdem aber, und da wirst Du dich als "Zeitzeuge" noch gut dran erinnern *g*, sich im Rahmen des Halbfinalspiels Deutschland-Italien in der Spitze an die 300.000 Menschen in Innenstadt befanden, war die Grenze der Belastbarkeit überschritten; der HBF mußte gesperrt werden, bereits um 19 Uhr abends riefen WDR und Radiostationen auf bloß nicht mehr in die Innenstadt zu kommen, da sie bereits proppevoll war. Nach den Erfahrungswerten aus Essen, wo nicht nur 300.000, sondern 1,2 Millionen (!) auf den Straßen waren, wurde dieser erste Plan ganz schnell über Bord geworfen. Stell Dir nur vor, die Innenstadt wäre bereits so voll wie an jenem 4. Juli 2006 und am Bahnhof kämen noch einmal 900.000 weitere Menschen an #hammer. Insofern war diese Entscheidung genau richtig und die Distanz vom Hauptbahnhof zu den Westfalenhallen ist bequem zu Fuß zu schaffen über die ehemalige "WM-Meile" Hohe Straße; ich meine was zehntausende Schweden, Japaner, Brasilianer, Schweizer, Togolesen, Italiener und Deutsche während der WM geschafft haben, werden Raver und Technofans auch schaffen ;).

Revierwolf am 21.02.2008 um 14:27:36
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