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Datenpanne der Bundeswehr

Da will uns die Bundeswehr und ihr "Zentrum für Nachrichtenwesen der Bundeswehr" bzw. eher gesagt das Bundesverteidigungsministerium für Dumm verkaufen!
Bundeswehr vernichtete Geheimberichte über Auslandseinsätze
Es wäre ein brisanter Datenverlust gigantischen Ausmaßes: Einem ARD-Bericht zufolge hat die Bundeswehr sämtliche Geheimberichte aus vier Jahren Auslandseinsätzen vernichtet. Begründung: ein "technischer Defekt". Auch wichtige Daten zum Fall Kurnaz sollen für immer verloren sein.
"Ja ne, is klar!" - sämtliche Unternehmen und Institutionen fertigen große Datensicherungen und Backups von ihren wichtigen Daten, die Bundesregierung will angeführt von Schäuble und gegen die Datenschützer ebenfalls soviele Daten wie es geht abspeichern und dann seien wichtige Berichte der Bundeswehr unbrauchbar und vernichtet worden? Außerdem wäre auch der Fall des ehemaligen Guantanamo-Häftlings Murat Kurnaz von dieser Panne betroffen - welch ein Zufall. Von 1999 bis 2003 sei alles weg - Afghanistan, Kurnaz, der 11. September - alles auf einem Band?
Natürlich haben die Verantwortlichen eine logische Erklärung parat: Die Datenbestände wären damals zu groß gewesen, man habe es auf Bändern sichern wollen, doch dieser Vorgang war fehlerhaft bzw. die Bänder am Ende unbrauchbar. Wer das nicht hinterfragt, kann sich gerne damit zufrieden geben. Doch alle anderen sollten sich nicht so leicht verarschen lassen!
Das wird sicher in den Medien noch einige Nachspiele haben, die Sache wurde erst am Nachmittag bekannt. Man kann sich darüber aufregen oder sich einfach lustig machen. Aber was aus dieser Sache noch werden wird, dürfte sehr interessant werden.


Kai3k um 01:22:25 | Kategorie: Ereignisse, News, Nachrichten
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