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Gewinnorientiert wohltätig

Wie kann man gewinnorientiert wohltätig sein? Ist das nicht eigentlich ein Widerspruch? Entweder arbeitet man nach Gewinn und zockt soviele Leute ab wie es geht, oder man ist wohltätig und spendet sein Haben an andere, die es nötiger haben.
Das es anscheinend auch anders gehen soll, will Google jetzt beweisen:
Google.org, der von den Google-Gründern Sergey Brin und Larry Page eingerichtete "philanthropische Arm" des Unternehmens, soll gewinnorientiert arbeiten. So soll es möglich sein, in Startup-Unternehmen zu investieren, mit Risikokapitalgebern zu kooperieren und lobbyistisch tätig zu sein, berichtet die New York Times.
Schwerpunkte der Wohltätigkeit seien die Bekämpfung der Armut und die umweltschonende Energiegewinnung, hieß es bereits zur Ankündigung im Oktober 2005. Dafür sollen Google.org 1 Milliarde US-Dollar zur Verfügung stehen, schreibt die Zeitung. Eines der ersten Projekte sei die Entwicklung eines Hybrid-Autos. Als Non-Profit-Abteilung von Google.org werde die Google Foundation, wie schon im Oktober bekannt gegeben, über ein Startkapital von 90 Millionen US-Dollar verfügen.
Wenn das wirklich klappt, nehmen sich hoffentlich viele ein Beispiel daran, und machen das nach - wie auch schon andere erfolgreiche Konzepte Googles nachgemacht wurden.


Kai3k um 15:47:17 | Kategorie: Google
wenn das klappt gehts vielleicht doch mal wieder bergauf

Ani am 14.09.2006 um 15:48:47
ich würd sagen,dass es kein widerspruch is.zb spendet man geld und als kleines dankeschön wird der name veröffentlicht... → = werbung

MCKN_Gerri4 am 14.09.2006 um 17:12:22
Der Name Google ist ohnehin schon weltweit dermaßen etabliert, dass es keiner weiterer Werbung bedarf, es steht doch sogar schon im Duden, als Verb!
Die Erfinder von Google scheinen einfach eine der wenigen profitable denkenden und dennoch wohltätigen Menschen zu sein. Es ist ja nicht das erste Projekt was sie umsetzen, aber das übertrifft nun wirklich alles da gewesene, einen großen Respekt an dieser Stelle von meiner Seite. Sie merken einfach, dass sie jetzt schon mehr Geld haben als sie jemals brauchen werden und versuchen etwas Gutes für die Allgemeinheit zu tun, ich finds super und würde ebenso handeln versuchen an ihrer Stelle.

  am 14.09.2006 um 20:27:19
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