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Lichterkette einpacken

Weihnachtszeit ist vorbei und die Lichterketten kommen nun auch langsam weg. Bei den einen oder anderen im Zuge des Weihnachtsbaumentsorgen, bei den anderen erst in den nächsten Wochen, da die kleinen Lampen noch zur Winterzeit passen.
Meist landet der Bandsalat an Lichterkette aber schnell zusammengerollt in irgendeinem Karton, anstatt es in der Originalverpackung zu verstauen. Woran das liegt? Für viele ist die Technik, die die Licher und Kabel im Plastik eingehängt wurden zu kompliziert gewesen zu merken. Ungeübt bekommen es wenige direkt hin, wer sich schon mehrere Weihnachtszeiten damit gequält hat, der schafft das auch irgendwann.
Ich war mal so weitsichtig und habe beim auspacken bereits die nötigen Schritte fotografiert und zeige sie in umgekehrter Reihenfolge:






Wenn dadurch nur einem einzigen geholfen wird, der dadurch ein bisschen weniger Chaos erlebt, wenn er in 10 Monaten den ganzen Kram wieder auspackt, dann hat es sich doch gelohnt ;)


Kai3k um 19:18:58 | Kategorie: Blogs
4 Kommentare
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1 Jahr Twitter

Im Laufe des letzten Jahres habe ich schon persönliche Blogs zum Thema "Twitter" gelesen, die mehr oder weniger Twitter vorstellen oder von Erfahrungen mit dieser Plattform berichten. Andere erlauben sich nach wenigen Wochen bereits ein Resümee und wollen ein Urteil über die (Un)Sinnigkeit des Angebots fällen. Daher rufe ich jeden auf, sich selbst eine Meinung zu bilden - hier folgt nun meine, nach genau einem Jahr.
Es war ein Dienstag. Ich steckte mitten in der Erstellung meiner Diplomarbeit, nur noch wenige Wochen bis zur Abgabe. Trotzdem - oder gerade deswegen - stöberte ich am Morgen des 6. Januar 2009 ein wenig in den Weiten des World Wide Webs herum und irgendeine Seite führte mich zum wiederholten Male auf die Plattform von Twitter. Es war nicht das erste Mal, aber bis dahin schien es mir nur eine Seite von vielen zu sein (im März 2007 kannte ich es noch nicht). Doch wenn es meine Zeit zulässt (und das war damals der Fall) bin ich neuen Dingen sehr aufgeschlossen und teste sie gerne. Also habe ich es "nur mal eben" ausprobieren wollen.
Direkt nach meiner Anmeldung schrieb ich um 09:36 Uhr auch direkt meinen ersten Tweet (so wird dort ein Beitrag genannt) - wie man sieht noch ohne Kurz-URL:
Notiz: Nie ein Rhönrad teilen! http://www.nichtlustig.de/toondb/090106.html
Anstatt dem Aufruf "What are you doing?" zu folgen und zu schreiben was ich gerade mache, wählte ich eine Beitragsform, die ich mir von anderen abgeschaut hatte und weshalb Twitter mein Interesse geweckt hatte. Denn dafür ist Twitter bei vielen fälschlicherweise bekannt und hat daher einen negativen Ruf: Die meisten würden gerade nur schreiben wo sie gerade sind, was sie gerade essen oder wie sie ihren Stuhlgang durchführen. Stattdessen sah ich es direkt als Kommunikationskanal um angesagte Links, aktuelle Nachrichten und geniale Sprüche zu bekommen. Damit wurde ich auch nicht enttäuscht. Bis dato erlebte ich Aktuelles nur durch das Abonnieren von Nachrichtenseiten per RSS-Feed-Reader - dabei ist Twitter eigentlich nichts anderes: Auch wenn es mittlerweile bekannt sein sollte, fragen sich immer noch einige, was Twitter eigentlich ist. Aus technischer Sicht ist es einfach ein Service, der erlaubt, mit dem Telefon oder dem Internet einen (öffentlichen) RSS-Feed zu erzeugen (im Prinzip also ein SMS-zu-RSS/Atom/...-Gateway).
Und genau das, was ich von Twitter erwarte, stelle ich auch selber dort zu Verfügung: Aktuelle News, Lokale Ereignisse, Netzfundstücke, kreative Ideen und mehr oder weniger dumme Fragen - oder genervt von Verspätungen beim Bahnfahren (wie alles begann: meine ersten 100 Tweets).
Bisher folge ich 319 unterschiedlichen Leuten (bzw. automatischen Nachrichtenfeeds). Bei einer Zahl die über 100 liegt, fällt es schwer noch alles zu lesen, selbst wenn man die Zeit dazu hat. Zum Glück gibt es Listen für persönliche Favoriten und Tools die andere in Gruppen teilen können. Denn manche hinterlassen leider viel zu oft nervige oder langweilige Texte und bei anderen ist jeder einzelne Beitrag einen Oscar wert.
Dem gegenüber stehen 433 Accounts, die mich in ihrer Liste aufgenommen haben. Wie viele davon tatsächlich Beiträge von mir lesen, kann man leider kaum herausfinden. Erst wenn man wirklich tolle Texte, wichtige Informationen oder coole Sprüche veröffentlicht, die von anderen gelesen werden und diese dann entweder ge-"retweetet" (weiterverteilt) oder gar drauf geantwortet wird, weiß man, dass irgendwo auf der Welt auch den Schwachsinn schreibt, den man von sich gibt.
Die ersten Follower waren gar nicht leicht zu finden, so ganz genau erinner ich mich auch nicht mehr. Die Reihenfolge der Follower in der Liste ist chronologisch, es ist nachvollziehbar, in welcher Reihenfolge man neue hinzugefügt hat und von anderen aufgenommen wurde.
Direkt nach der Anmeldung kam die Empfehlung, die E-Mails die man hat mit Twitter abzugleichen und so vielleicht schon Leute zu finden, die twittern. Das führte zu genau einem einzigen Treffer. Viele Grüße an @hueggenberg an dieser Stelle. Mit der Zeit findet man dann aber doch noch andere, vor allem wenn man nach bestimmten Suchbegriffen sich Leute sucht oder gar einfach welche aus dem eigenen Ort hinzufügt.
17 neue Leute habe ich durch Twitter kennengelernt und auch in real schon getroffen, weitere 9 kannte ich schon vorher. Zusammen sind sie in der Liste @Kai3k/encounter zu finden (zu deutsch: Begegnung). In einer weiteren Liste @Kai3k/dortmund versuche ich die Dortmunder Twittersphäre zu sammeln.
Wenn ich jetzt noch jemand Neues folge, dann muss das schon gute Gründe haben, vorzugsweise wirklich gute Tweets.
Durch Twitter habe ich einige neue Dortmunder kennengelernt, die ich dann sogar über ein Blogger-Treffen auch real getroffen haben. Dieses DoBlogger-Treffen findet nun jeden Monat statt und führt zum regelmäßigen Treffen von Twitterern aus Dortmund und Umgebung (PS: morgen Abend ist das nächste Treffen).
Bereits in den letzten Wochen konnte man sehen, dass irgendwie die Luft raus ist und ich weniger schreibe. Lässt einerseits die Arbeit einfach nicht zu, am Anfang des Jahres als Diplomand war das einfacher. Andererseits ist es im Winter auch schwieriger bei der Kälte spontan etwas auf dem androPhone zu tippen - TouchScreen und dicke Handschuhe passen da nicht zusammen. Denn unterwegs etwas zu schreiben ist nicht nur für iPhone-Besitzer schön, schon auf dem k800i konnte ich von Anfang an twittern - und seit Juli mit Android erst recht.
Das soll es jetzt auch erstmal reichen, über gewisse Twitter-Erfahrungen könnte man jeweils einen eigenen Artikel verfassen. Mal sehen, was das nächste Jahr bringen wird - man folgt und liest sich bei Twitter?! :)


Kai3k um 07:42:59 | Kategorie: Blogs
2 Kommentare
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